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Innovative Produktionsprozesse
Autoneum Production System (APS)
Das Autoneum-Produktionssystem (APS) steht für die Art und Weise, wie operative Exzellenz bei Autoneum praktiziert wird. APS ist ein wichtiger Schlüsselfaktor zur Strategieumsetzung. Gleichzeitig unterstützt APS die Mitarbeiter in der Erreichung von gesetzten Zielen und trägt so zur kontinuierlichen Verbesserung der Produktionsprozesse bei.
Hohe Standards – heute und in Zukunft
Das Autoneum-Produktionssystem (APS) basiert auf einer Kultur der operativen Exzellenz und ständigen Verbesserung und garantiert, dass unsere Kunden weltweit die höchstmögliche Produktqualität erhalten.
APS steht für:
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Industrie 4.0
Auf dem Weg zur intelligenten Produktion
Oft auch als “vierte industrielle Revolution“ bezeichnet, bedeutet Industrie 4.0 einen radikalen Wandel der Produktionsprozesse und ein grosses wirtschaftliches Potenzial für Autoneum. Dieses reicht von Produktivitäts- und Effizienzssteigerungen über neue Technologien und Konzepte wie kollaborative Roboter und das Internet der Dinge. Für Autoneum hat die erfolgreiche Implementierung von Industrie 4.0 strategische Priorität. Durch die Digitalisierung der Produktion ist sowohl die vertikale Vernetzung intelligenter Produktionssysteme (Smart Factories) als auch die horizontale Integration globaler Wertschöpfungsketten die Kunden und Lieferanten mit einbezieht, möglich. Das erlaubt eine Beschleunigung sowie durchgängige Anpassung der industriellen Prozesse, weil sie nicht nur zentral gesteuert und überwacht, sondern auch modifiziert werden.
Um ein Verständnis für intelligente Produktionsprozesse zu gewinnen, setzt Autoneum seit 2017 erste globale Industrie 4.0-Pilotprojekte an zwei seiner weltweiten Produktionsstandorte um: Im chinesischen Guanghzhou sowie Jeffersonville, USA, sollen dank der Vernetzung von zwei Filzlinien und einem web-basierten Datenaustausch die Leistung der Linien überprüft und optimiert sowie die Wartung und Planung von Ersatzteilen und -zeiten optimiert werden, was zu weiteren Effizienzsteigerungen in der Produktion führen wird. Bei nachhaltigem Erfolg wird dieses System weltweit an allen Produktionsstandorten implementiert.
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Virtual-Reality-Simulationen
Autoneum setzt die sogenannte „Computer-Based Manufacturing Simulation“ (CBMS) ein, um Produktionsstätten bereits als Blaupause und vor Baubeginn zu optimieren. Dabei wird die Installation der Anlagen und das Layout der Produktionszellen sowie der Einsatz von Mitarbeitern bereits in der Planungsphase simuliert, was eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, eine optimale Gestaltung und Auslastung des Werks, Effizienzsteigerungen in der Produktion und damit verbundene Kosteneinsparungen ermöglicht. Yantai ist eines der ersten Werke von Autoneum, das auf Basis von digitalen 3D-Simulationen konzipiert wurde. Die durch die Virtual-Reality-Anwendung gewonnenen Erkenntnisse fliessen in die CBMS-basierte Konzeption neuer Werke im globalen Produktionsnetzwerk von Autoneum ein.
Cobots
Ein wichtiger Trend ist für Autoneum die Robotisierung der Produktion, die weltweit immer stärker zum Einsatz kommt. In Zukunft werden sogenannte „Cobots” in der Produktion eingesetzt, wobei die Cobots die schweren und monotonen Arbeiten übernehmen. Aktuell findet in Sevelen der erste Pilotversuch in der Produktion von Hitzeschildern statt.